Einführende Anmerkungen

Durch den Kauf eines der Arrangements aus dem Angebot der Firma Pearlsea Yachts d.o.o gehen Sie ein Vertragsverhältnis ein. Alles, was in unserem Programm dargelegt ist, stellt für uns, wie auch für Sie eine rechtliche Verpflichtung dar und ist Bestandteil des Vertrages. Einzig diese Geschäftsbedingungen sind Grundlage für die Beilegung eventuell entstandener Rechtsstreitigkeiten zwischen uns. Deshalb bitten wir Sie, diese aufmerksam durchzulesen.

Reservierung und Zahlung

Die Unterkunft auf einem Wasserfahrzeug können Sie auch per E-Mail, Fax oder direkt reservieren. Die reservierten Wasserfahrzeuge mit der kompletten Ausrüstung können nur nach ordnungsgemäß regulierter Zahlung (50% bei der Reservierung und der Rest spätestens 4 Wochen vor Mietbeginn). Der Nutzer ist verpflichtet, dem Vermieter 4 Wochen vor Mietbeginn die Liste mit den Namen und Adressen der Crew-Mitglieder zuzustellen. 

Mietpreis

Der Mietpreis umfasst das Entgelt für das Wasserfahrzeug, ausgerüstet gemäß der offiziellen Preis- und Inventarliste der Firma  Pearlsea Yachts. In den Mietpreis sind die sonstigen Kosten, wie z. B. Verpflegung, Treibstoff oder Anlegeplatz in den Marinas nicht mit einberechnet. Das Wasserfahrzeug wird dem Nutzer mit vollen Wasser- und Treibstofftanks übergeben, in einwandfreiem und sauberem Zustand, und so sollte es auch zurückgegeben werden.

Rücktritt von der Anmietung

Sollte der Nutzer aus irgendeinem Grund den Mietbeginn nicht einhalten, so ist er frei, eine Person zu finden, die mit Zustimmung des Vermieters seine Rechte und Pflichten übernimmt. Sollte der Nutzer keine Ersatzvermietung finden, erhält der Vermieter:

  • 30% des Mietpreises bei Rücktritt zwei Monate vor Mietbeginn
  • 50% des Mietpreises bei Rücktritt bis zu drei Wochen vor Mietbeginn
  • 100% des Mietpreises bei Rücktritt bis zu zwei Wochen vor Mietbeginn

Kaution

Bei Übernahme des Wasserfahrzeugs wird eine Kaution hinterlegt (der Betrag ist für jedes Wasserfahrzeug in der Preisliste angegeben), in bar oder mit Kreditkarte. Die Kaution wird nach dem Check-out des Wasserfahrzeugs am vereinbarten Ort und zur vereinbarten Zeit mit der dazugehörigen Ausrüstung, und wenn das Wasserfahrzeug keine Beschädigungen hat, in Gänze zurückgezahlt.

Versicherungen

Jedes Wasserfahrzeug hat eine Kasko- und Haftpflichtversicherung für die Passagiere. Sollte das Wasserfahrzeug beschädigt sein, so ist der Nutzer verpflichtet, die Reparaturkosten in der

Höhe des Kautionsbetrages zu tragen. Die Reparaturkosten, die den Kautionsbetrag überschreiten, trägt die Versicherungsgesellschaft. Im Falle grober Fahrlässigkeit oder im Falle nicht gemeldeter Schäden trägt der Nutzer die gesamten Kosten. Das persönliche Eigentum des Skippers und der Crew-Mitglieder ist nicht versichert, sodass empfohlen wird, eine eigene Versicherung abzuschließen. 

Übergabe des Wasserfahrzeugs

  • Übergabe des Wasserfahrzeugs: Samstag ab 18 Uhr
  • Rückgabe des Wasserfahrzeugs: Samstag bis 9 Uhr

Es werden nur komplett ausgerüstete Wasserfahrzeuge übergeben, betankt mit Treibstoff und in einwandfreiem Zustand, und in einem solchen Zustand muss das Wasserfahrzeug auch bei der Rückgabe sein. Verdeckte Mängel am Wasserfahrzeug oder an dessen Ausrüstung, die dem Vermieter beim Check-in nicht bekannt sein konnten, wie auch Mängel, die eventuell nach der Übergabe entstehen, geben dem Nutzer kein Recht, den Mietpreis zu senken. Sollte eine Weiterfahrt aus irgendeinem Grund nicht möglich sein oder eine Terminüberschreitung ist unvermeidlich, dann muss wegen weiterer Anweisungen der Basisleiter angerufen werden.  Bei einer Terminüberschreitung aufgrund von schlechtem Wetter trägt der Nutzer die gesamten Kosten, die dem Vermieter daraus entstehen. Deshalb wird empfohlen, eine sichere Route zu planen. Der Nutzer verpflichtet sich, das Wasserfahrzeug an den vereinbarten Ort und zur vereinbarten Zeit zurückzubringen. Sollte er sich mit der Rückgabe des Wasserfahrzeugs verspäten, dann garantiert der Nutzer, dass er für jede Verspätung von bis zu drei Stunden den Betrag der Tagesmiete bezahlen wird, und für jede Verspätung von mehr als drei Stunden bezahlt er die dreifache Tagesmiete sowie die zusätzlichen Kosten, die dem Vermieter wegen der verspäteten Rückgabe des Wasserfahrzeugs entstanden sind. Eine Verspätung ist nur im Falle höherer Gewalt gerechtfertigt, wobei der Nutzer den Vermieter darüber benachrichtigen muss. 

Pflichten des Vermieters

Der Vermieter verpflichtet sich, das Wasserfahrzeug am vereinbarten Ort und zur vereinbarten Zeit in einwandfreiem Zustand zu übergeben. Sollte der Vermieter nicht in der Lage sein, das reservierte Wasserfahrzeug zur Verfügung zu stellen, dann kann er ein anderes, ein mindestens gleichwertiges oder ein besseres Wasserfahrzeug für den Preis des vereinbarten Wasserfahrzeugs vorbereiten, oder er kann mit Zustimmung des Nutzers ein kleineres Schiff anbieten, mit Rückzahlung der Preisdifferenz, einschließlich einer eventuellen Vergütung für die Unterkunft während des Wartens auf das Wasserfahrzeug, und dies bis zur Höhe des Betrages des vereinbarten Mietpreises für den gleichen Zeitraum. Sollte dem Kunden nach 24 Stunden kein entsprechendes Wasserfahrzeug angeboten werden, dann kann der Kunde den Mietvertrag kündigen, wobei ihm der Vermieter den einbezahlten Betrag in Gänze rückerstattet. Irgendein anderer Anspruch auf Entschädigung ist ausgeschlossen.

Pflichten und Verantwortlichkeiten des Nutzers

Die Nutzer der Wasserfahrzeuge werden angewiesen, diese mit der gebotenen Sorgfalt zu behandeln und sich an die Vorschriften zu halten. Der Nutzer muss einen entsprechenden Führerschein für das Wasserfahrzeug besitzen. Sollte der Vermieter zu dem Schluss kommen, dass der Bootsführer die notwendigen Kenntnisse und Fähigkeiten nicht besitzt, dann hat er die Möglichkeit neben dem Anheuern eines Skippers auch die notwendigen Kenntnisse zu erwerben, oder der Basisleiter wird ihm für den gesamten vereinbarten Zeitraum nach Zahlung eines Aufschlags seitens des Nutzers einen Skipper zur Verfügung stellen. Sollte der Nutzer die Funktion des Bootsführers nicht selbst übernehmen wollen, dann ernennt er vor Mietbeginn den Bootsführer. Dieser ist dann in Bezug auf den Vermieter mitverantwortlich. Für alle Folgen bezüglich der Übergabe der Führung des Wasserfahrzeugs an unbefugte Personen ist der Nutzer verantwortlich. Der Nutzer verpflichtet sich, das Wasserfahrzeug weder weiter zu vermieten, einer anderen Person auszuleihen, noch dieses zu kommerziellen Zwecken oder zur Berufsfischerei zu nutzen. Er verpflichtet sich, nachts nur bei sicherem Wetter zu fahren, nicht außerhalb der territorialen Gewässer der Republik Kroatien zu segeln sowie die Zoll- und andere Vorschriften zu beachten. Der Nutzer verpflichtet sich, das Logbuch korrekt zu führen sowie das Wasserfahrzeug, das Inventar und die Ausrüstung mit Sorgfalt zu behandeln. Der Nutzer ist verpflichtet, täglich den Öl- und Wasserstand in den Motoren zu überprüfen. Schäden, die aufgrund des Fehlens von Öl und Wasser in den Motoren verursacht wurden, sind nicht versichert und der Nutzer trägt diese selbst. Bei größeren Havarien, wie auch der Beteiligung anderer Schiffe, muss der Fall beim zuständigen Hafenamt gemeldet und für die Versicherungsgesellschaft ein Protokoll angefertigt werden (unterzeichnet von beiden Seiten). Des Weiteren muss auch der Vermieter über alles benachrichtigt werden. Sollte der Nutzer den Pflichten gemäß den angeführten Anweisungen nicht nachkommen, geht der entstandene Schaden zu seinen Lasten. 

Der Nutzer bestätigt durch Unterschrift auf der Check-in-Liste die Übernahme des Wasserfahrzeugs, in dem in der Check-in-Liste angeführten Zustand, des Teils des Wasserfahrzeugs über, wie auch des Teils unter Wasser.

Reklamationen

Der Vermieter berücksichtigt nur jene Reklamationen, die in schriftlicher Form eingereicht werden, und dies bei der Rückgabe des Wasserfahrzeugs sowie unterschrieben seitens des Nutzers und des Vermieters.

Zuständigkeit

Im Falle eines Missverständnisses oder eines Rechtsstreits wird man sich um eine friedliche Lösung bemühen. Sollten diese nicht in der angeführten Weise beigelegt werden, dann ist das Gericht im Sitz des Vermieters zuständig.